Glienicker Bürgerliste e.V. (GBL)

freie Wählergemeinschaft

| Wohnen und Umwelt

| Ort und Verwaltung

| Soziales

Wohnen und Umwelt
  1. Jeder soll sich in Glienicke wohl fühlen können, sowohl im alten Glienicke als auch in den neuen Wohngebieten Sonnengarten und Glienicker Spitze.

  2. Die vorhandenen gewachsenen Siedlungsstrukturen sind in den Grundzügen auch für die Zukunft zu bewahren. Dazu gehört eine gemäßigte Wohnbebauung, den Baumbestand auf den Grundstücken und Straßen zu hegen und zu pflegen und große Gärten zu erhalten.

  3. Besondere Aufmerksamkeit gebührt unseren weinigen Waldflächen. Sie sind zu erhalten und zu pflegen. Ihre Umwandlung in Wohnfläche ist nur in Ausnahmefällen und nur unmittelbar an Straßen zulässig.

  4. Wohnqualität hat Priorität. Ihr kommt man nahe, wenn in den Wohngebieten vorzugsweise Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen, die Grundfläche eines Wohnhauses 150 m² nicht übersteigt und nicht mehr als 20 % der Grundstücksfläche ausmacht und wenn Grundstücke mindestens 600 m² groß sind. An Hauptverkehrsstraßen ist teilweise eine dichtere Bebauung akzeptabel. Bebauungspläne sind mit den entsprechenden Festsetzungen aufzustellen.

  5. Prinzipien der Nachhaltigkeit und des ökologischen Wohnens und Bauens sind zu stärken

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Ort und Verwaltung
  1. Die Eigenständigkeit von Glienicke muss erhalten bleiben. Mit mehr als 10 000 Einwohnern ist eine eigene Verwaltung wirtschaftlich zu vertreten.

  2. Wichtige Angelegenheiten zum Wohle oder zum Leid von Glienicke bedürfen einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Gemeindevertretung, Verwaltung und Bürgern. Dazu ist die Kontrolle der Verwaltung durch die Gemeindevertreter zu verstärken. Bürgerbeteiligung ist auszubauen.

  3. Eine ausreichende Information der Bürger muss erhalten bleiben. Der Glienicker Kurier muss die bestehende Meinungsvielfalt im Ort widerspiegeln.

  4. Solide Haushaltsführung. Keine Schuldenmacherei und kein Verkauf kommunaler Grundstücke zur Stopfung von Haushaltslöchern: Erhalt des "Tafelsilbers". Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken. Ausnahmen nur für dringende investive Maßnahmen.

  5. Wir wollen ein Ortszentrum, das sich an der Attraktivität für die Einwohner orientiert statt an der Vergrößerung von Verkaufsflächen. Wir favorisieren hierbei ein anspruchsvolles Dienstleistungs- und Kulturzentrum im Bereich der Hauptstraße und rund um den Dorfteich.

  6. Wir sind für ein angemessenes Verhältnis von Fußgängern und Straßenverkehr. Wir befürworten daher den zügigen Ausbau der Gehwege. Sie sind ein Teil der Wohnqualität

  7. Die Versorgung durch öffentliche Verkehrsmittel ist zu verbessern. Der Busverkehr ist durch höhere Fahrfrequenzen und einen Nachtbus zu intensivieren.
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Soziales
  1. Eine ausreichende Zahl von Kitas und Tagesmüttern ist zu sichern, wohin Eltern ihre Kinder zur Betreuung geben können. Bei den Kitas soll es eine Mischung aus kommunaler und freier Trägerschaft geben.

  2. Unsere Kinder müssen nach der Grundschule auch weiter in Glienicke bzw. im Mühlenbecker Land weiterführende Schulen besuchen können - von der Oberschule bis hin zum Gymnasium.

  3. Wir brauchen ausreichend Freizeitmöglichkeiten, die von allen Jugendlichen angenommen werden.

  4. Glienicke braucht einen Sportplatz sowie genügend weitere Einrichtungen für den Hallen- und Außensport.

  5. Die medizinischen Dienstleistungen im Ort müssen erweitert werden. Für die Ansiedlung neuer Arztpraxen muss geworben werden.

  6. Für die alten Bürger soll ein angemessenes Pflegeheim mit Einrichtung für das betreute Wohnen in Glienicke errichtet werden. Ein Heim, das sich nur an wirtschaftlichen Interessen des Betreibers statt an der Qualität für die Heimbewohner orientiert, lehnen wir ab.

  7. Wir halten eine verstärkte Polizeipräsenz im Ort für notwendig. Unter anderem muss die Polizei erheblich schneller am Tatort sein.

  8. Unsere Bibliothek, einschließlich der Kinder- und Jugendbibliothek, ist als wichtige Bildungseinrichtung des Ortes zusammen mit ihren Kultur- und Sozialdiensten zu erhalten.

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