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Aktuelles

Hier auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Artikel und kurze Statements zu aktuellen Themen rund um Glienicke, sowie eine Auswahl unserer Beiträge aus dem Glienicker Kurier.

Neues Lernen braucht neue Räume
Gesprächsabend der GBL zum Thema Schulerweiterung

Im Zusammenhang mit der geplanten baulichen Erweiterung unserer Schule ist viel die Rede von "neuen Anforderungen" an das heutige Lernen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Anforderungen?

Um dieses zu erfahren, versammelte sich am 13.03.18 eine überschaubare Gruppe Eingeschworener. Dabei war es ein Gesprächsabend der anderen Art, denn die Schulleiterin Frau Burmeister öffnete uns die Türen von Haus 1 und Haus 2 sowie dem Schulverbindungsbau. Frau Burmeister sowie Frau X und Frau Y aus dem Kollegium erläuterten uns vor Ort, mit welchen neuen Herausforderungen sie bezüglich geänderten Lernformen, Lernmethoden sowie der Integration von Kindern mit Behinderungen oder z.B. Konzentrationsschwächen konfrontiert sind. Im Wesentlichen sprachen wir über zwei Faktoren: Zum einen gibt es heutzutage bereits ab der ersten Klasse eine erhebliche Anzahl von Schülern, die Anspruch auf besondere Förderung haben. Diese Förderung erfordert oftmals einen getrennten Raum, in dem Schüler in Ruhe, mit mehr Zeit, alleine oder in kleiner Gruppe unterrichtet werden.

Zum anderen bedeutet Schule heutzutage immer weniger Frontalunterricht. Im Mittelpunkt stehen Wochenplankonzepte, in denen die Schüler abwechselnd alleine oder in Gruppen Inhalte erarbeiten und sogar in der Grundschule bereits kleine Vorträge vorbereiten.

Frau Burmeister konnte mit ihren Kolleginnen anschaulich darstellen, dass die herkömmlichen Raumkonzepte (ein langer Flur, von dem die Klassenräume abgehen) diesen neuen Unterrichtsformen nicht mehr genügt. Notwendig ist vielmehr eine bauliche Gestaltung, in der die Klassenräume, sogenannte Teilungsräume, Rückzugsmöglichkeiten für Stillarbeit und Arbeitsinseln für die Gruppenarbeit eng beieinander liegen. Die neu zu schaffenden Räume sowie die Umstrukturierung von vorhandenen Räumen sollten flexibel zu gestalten, freundlich und gut mit Tageslicht beleuchtet, sowie untereinander über mehrfach funktional nutzbare Räume vernetzt sein.

Für die Grundschule bedeutet ein in Aussicht gestellter Neubau eines weiteren Gebäudes die einmalige Möglichkeit die Themen Inklusionsschule, moderne Unterrichtsformen und die überfällige Bereitstellung von nutzungsvariablen Räumen einschl. ggf. einer Aula zu realisieren. Dabei würde sich auch die seit langen geforderte „Schließung des Schulcampus“ und Einbindung aller Gebäude in das Notfall- und Sicherheitskonzept umsetzen lassen.

Die anwesenden Schulelternsprecher, Schulsozialpädagogen, Lehrer sowie die Schulleiterinnen waren sich einig, dass die Zeit reif ist für ein Schulerweiterungsbau welches die Anforderungen einer modernen Schule erfüllt.

Für die GBL eine weitere Bestätigung, dass der von uns seit langem geforderte Schulneubau mehr als notwendig ist und für die im Gemeindeentwicklungsplan festgestellten zusätzlichen Flächenbedarfe zwingend erforderlich ist.

Wir von der GBL freuen uns auf die Vorschläge der Schule für die entsprechenden Raumkonzepte.
 

 Kommunaler Döner-Imbiss?

Antrag der SPD in der Gemeindesitzung am 13.02.2018: „Die Gemeindevertretung spricht sich grundsätzlich für die Ansiedlung eines Imbisses / eines Dönerstandes im Glienicker Ortszentrum aus. Zusätzlich wird der Bürgermeister beauftragt, dem zuständigen Fachausschuss mögliche Standorte, auf öffentlichem Land, für einen solchen Imbiss vorzulegen.“ In diesen Tagen könnte man diesen Antrag für einen Aprilscherz halten, war es aber nicht. In diesem Sinne machen wir uns wieder einmal Gedanken, was Aufgabe einer Verwaltung oder aber der Gemeindevertretung ist. Und für wen diese was zu tun haben. Dass keiner hier in Glienicke etwas gegen die Ansiedlung eines Dönerstandes hat, muss wohl kaum durch einen Beschluss verdeutlicht werden. Und eine Standortsuche und „Bewerbung“ zur Ansiedlung eines Dönerstandes ist wohl kaum Aufgabe einer öffentlichen Verwaltung. Schon nach dem „Nein“ der Verwaltung, in den Bürgerhaushalt 2018 eine Prämie für eine solche Ansiedlung einzustellen, kam dem damaligen Bürgermeisterkandidat Uwe Klein die spontane Idee, sich selbst um einen Dönerstand für die Glienicker Bürger zu kümmern. Er schrieb einen Grundstückspächter in Glienicke an und erklärte im 3. Jahrgang / Ausgabe 2 des „Der Glienicker“ zuversichtlich mit Cengiz Yalcin, der vor dem Herzzentrum in Berlin Mitte bereits einen Stand hat, einen Betreiber gefunden zu haben. Und dann? Still ruhte der See – bis zu diesem erneuten Antrag auf Beschlussfassung. Ja, böse: Auf Nachfrage erfuhr man in der Sitzung der GVT am 13.02.2018, dass der Pächter damals zwar nichts gegen den Betrieb eines Dönerstandes hatte, wohl aber die Gemeindeverwaltung. Dies durchaus mit Recht, hätten doch Stellplätze und sogar Bäume für die Aufstellung dieses Standes wegfallen müssen. Wenn jedoch Herr Yalcin so überzeugt vom Standort Glienicke an sich gewesen wäre, ein Gespräch mit der Gemeinde zur Findung anderer, möglicher Standorte wäre sicherlich nicht abgelehnt worden. Allerdings ist niemand auf die Verwaltung zugekommen. Wir wollen und können nicht staatlich verordnen, wer sich hier ansiedelt und können auch keinen bevorzugen.

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